Regelmäßiger Atemrhythmus signalisiert Sicherheit. Wenn Ein‑ und Ausatem bewusst gezählt werden, ordnen sich Puls, Muskeltonus und Gedanken. Besonders hilfreich ist ein etwas längerer Ausatem, weil er das Abbremsen erleichtert. Dein Set dient als Taktgeber: Karte, Metronom‑App oder leises Zählen. Der Körper folgt dem Rhythmus, und der Geist darf mit Verspätung nachkommen, ohne Druck oder Eile.
Berührung ist unmittelbarer als Sprache. Ein glatter Stein, eine weiche Knete oder ein texturierter Clip bieten klare, wiederholbare Reize. Wenn du die Oberfläche langsam erkundest, entsteht eine kleine, sichere Aufgabe für die Sinne. Das reduziert Grübelschleifen, stärkt die Gegenwart und gibt deinen Händen etwas zu tun. Je einfacher das Objekt, desto besser lässt sich die Aufmerksamkeit freundlich bündeln.
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